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Versicherungsmakler Nachfolge: Was Kunden jetzt wissen sollten

  • Autorenbild: Vivendum Assekuranz
    Vivendum Assekuranz
  • 24. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Melanie Brammann, Gründerin Vivendum Assekuranz, freier Versicherungsmakler Langenfeld, Versicherungsmakler Nachfolge

Die Versicherungsbranche steht vor einem massiven Umbruch. Laut der AssCompact

Trendstudie Maklermarkt 2030+ denkt jeder zweite Versicherungsmakler ans Aufhören. Fast drei Viertel der aktiven Makler sind zwischen 55 und 70 Jahre alt. Der Nachwuchs bleibt aus.

Und der Bestand? Der läuft oft einfach weiter. Irgendwie.

Für Kunden, die seit Jahren einen festen Ansprechpartner haben, ist das kein abstraktes

Branchenproblem. Es ist eine ganz konkrete Frage: Was passiert mit meinen Versicherungen wenn mein Makler aufhört?

Was mit dem Kundenbestand passiert, wenn ein Makler geht

Wenn ein Versicherungsmakler seinen Betrieb aufgibt, gibt es im Wesentlichen drei Szenarien.

Versicherungsmakler Nachfolge: Was Kunden jetzt wissen sollten

Keines davon ist besonders komfortabel für den Kunden.

Szenario 1: Bestandsverkauf. Der Makler verkauft seinen Bestand an ein anderes Maklerhaus oder einen Nachfolger. Das klingt nach einer sauberen Lösung. In der Praxis bedeutet es jedoch: Der Kunde bekommt einen neuen Ansprechpartner, den er nicht kennt, der ihn nicht kennt und der oft Dutzende oder Hunderte weitere Kunden gleichzeitig übernimmt.

Szenario 2: Fremdbetreuer. Der Bestand wird intern an einen Kollegen oder Betreuer

weitergegeben, ohne echten Verkauf. Auch hier gilt: keine gewachsene Beziehung, kein echter Überblick über die individuelle Situation des Kunden.

Szenario 3: Rückfall zur Gesellschaft. Wenn kein Nachfolger gefunden wird und kein Verkauf zustande kommt, betreut im schlimmsten Fall die Versicherungsgesellschaft selbst den Kunden direkt. Was das bedeutet: kein freier Makler mehr, der auf Ihrer Seite steht. Sondern ein Vertreter, der die Interessen seines Arbeitgebers im Blick hat.


Versicherungsschutz ist Vertrauenssache. Wer diesen Vertrauensanker verliert, verliert mehr als nur einen Ansprechpartner.

Warum das Versicherungsmakler Nachfolge-Problem die ganze Branche betrifft

Das ist keine regionale Erscheinung und kein vorübergehendes Phänomen. Die Zahlen

sprechen eine klare Sprache. Beinahe jeder zweite befragte Makler geht laut BearingPoint-Studie davon aus, dass kleinere Maklerhäuser ohne klare Spezialisierung in den nächsten Jahren gänzlich verschwinden werden. 75 Prozent beschäftigen sich bereits aktiv mit ihrer Nachfolge.

Hinzu kommt: Die Regulierung ist komplexer geworden. Die Anforderungen an

Beratungsqualität, Dokumentation und Weiterbildung sind in den letzten Jahren erheblichgestiegen. Für Makler, die nicht in moderne Strukturen investiert haben, wird das zur Last, nicht zur Stärke.

Die Folge ist eine Branche im Umbruch. Und dieser Umbruch schafft eine Lücke. Eine Lücke, in der Kunden ohne echte Betreuung stehen. Und eine Lücke, in der neue, spezialisierte Häuser gebraucht werden.


Versicherung neu denken. Das ist unser Anspruch.

Wir bei Vivendum Assekuranz haben diese Entwicklung nicht als Bedrohung, sondern als

Auftrag verstanden. Melanie Brammann, Gründerin von Vivendum, bringt 16 Jahre Branchenerfahrung mit. Auf Versichererseite. In großen internationalen Maklerhäusern. Und als Kundin selbst. Diese Kombination schafft eine Perspektive, die viele langjährige Häuser nicht mehr haben: den frischen Blick auf das, was Kunden wirklich brauchen.

Unser Slogan ist kein Versprechen auf Papier. Geht nicht, gibt's nicht. Das bedeutet: Wenn andere nicht weiterhelfen können oder wollen, suchen wir weiter. Für Privatkunden, für Gewerbetreibende, für Unternehmen aus Real Estate, Gastronomie, Heilberufen und digitalen Dienstleistungen.


Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt. Nicht der Bestand, nicht die Courtage, nicht der einfachste Weg.

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, neu zu starten

Es mag paradox klingen: Ausgerechnet in einer Zeit, in der viele Makler aufhören, ein neues Maklerhaus zu gründen. Aber genau das ist der Punkt.

Der Markt braucht nicht weniger Makler. Er braucht andere Makler. Makler, die spezialisiert sind. Die digital denken. Die echten Service liefern statt Versicherungsordner verwalten. Und die bereit sind, auch für Zielgruppen zu arbeiten, die der Markt bisher links liegen gelassen hat.

Versicherer müssen anfangen, neu zu denken. Neue Berufsbilder entstehen, neue Risiken entstehen, und die Produkte von gestern passen nicht mehr zu den Unternehmen von heute. Wir gehen diesen Weg, auch wenn er unbequem ist.

Das ist der Grund, warum wir genau jetzt anfangen. Nicht trotz des Wandels. Wegen ihm.


Was das für Sie als Kunde bedeutet

Wenn Sie aktuell einen Makler haben und sich fragen, wie lange dieser noch tätig ist: Es lohnt sich, das Thema aktiv anzusprechen. Fragen Sie nach einem Nachfolgeplan. Prüfen Sie, ob Ihre Policen noch zu Ihrer heutigen Lebenssituation passen. Und überlegen Sie, ob die Betreuung, die Sie aktuell erhalten, dem entspricht, was Sie sich wünschen. Wechsel ist kein Problem. Wechsel zur richtigen Zeit ist eine Entscheidung.







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