Versicherungsmakler wechseln: Was Unternehmen tun sollten, wenn der Makler kündigt


Es ist Mitte August 2026, und eine Nachricht geht durch die Branche: Marsh, einer der größten Industrieversicherungsmakler der Welt, hat mehreren hundert deutschen Geschäftskunden die Verträge gekündigt. Der Grund, der intern genannt wird, ist denkbar nüchtern: zu geringe Courtage-Einnahmen. Die betroffenen Unternehmen stehen vor einer unerwarteten Situation. Und viele fragen sich jetzt: Wie geht das überhaupt? Kann ein Makler einfach kündigen? Und was tue ich jetzt?
Die kurze Antwort: Ja, ein Makler kann kündigen. Und ja, es gibt einen klaren nächsten Schritt.
Kann ein Versicherungsmakler seinen Kunden kündigen?
Das überrascht viele. Das Maklervertragsverhältnis ist ein Dienstleistungsvertrag und kein dauerhaftes Treueverhältnis. Ein Makler kann das Mandat kündigen, in der Regel mit einer Kündigungsfrist. Was dann mit dem Bestand passiert, ist entscheidend.
Im aktuellen Fall wird der Bestand laut Versicherungsmonitor von einem anderen Maklerhaus übernommen. Das klingt nach einer geordneten Lösung. Aber die Frage, die betroffene Unternehmen stellen sollten, lautet nicht nur: Wer betreut mich jetzt? Sondern: Bin ich mit dem übernommenen Bestand noch gut aufgestellt? Passt der Schutz noch zu meiner heutigen Situation?
Versicherungsmakler wechseln: Was das für betroffene Unternehmen bedeutet
Eine Bestandsübernahme ist kein inhaltlicher Neustart. Der neue Makler übernimmt die bestehenden Verträge, aber er kennt Ihr Unternehmen nicht. Er weiß nicht, was sich in den letzten Jahren verändert hat. Ob neue Risiken entstanden sind. Ob Deckungslücken vorhanden sind. Ob der Versicherungsschutz noch zum heutigen Betrieb passt.
Genau das ist der Moment, in dem ein Wechsel des Versicherungsmaklers nicht nur möglich, sondern sinnvoll ist. Denn wer ohnehin gezwungen ist, sich neu zu orientieren, kann diese Situation nutzen: als Chance für einen echten, frischen Blick auf den eigenen Versicherungsschutz.
Eine Kündigung durch den Makler ist unangenehm. Aber sie kann der Beginn einer besseren Betreuung sein.
Wie ein Maklerwechsel in der Praxis funktioniert
Ein Maklerwechsel ist einfacher als viele denken. Sie benötigen eine Maklervollmacht, also ein Dokument, das den neuen Makler bevollmächtigt, Ihre Verträge einzusehen, Anfragen zu stellen und in Ihrem Namen mit Versicherern zu kommunizieren. Bestehende Verträge laufen weiter, es entsteht kein Schutzlücken-Risiko durch den Wechsel selbst.
Versicherungsmakler wechseln: Ablauf in der Praxis
Was ein neuer Makler dann konkret für Sie tut: Er prüft Ihre bestehenden Verträge auf Deckungsumfang, Aktualität und Preis. Er identifiziert Lücken und Überversicherungen. Er schreibt den Markt aus, wenn neue Angebote sinnvoll sind. Und er ist dauerhafter Ansprechpartner, auch wenn einmal ein Schaden passiert.
Was der aktuelle Fall über den Maklermarkt zeigt
Das Geschäftsmodell großer Maklerhäuser basiert auf Volumen und Skalierung. Kunden, die zu wenig Courtage bringen, passen in dieses Modell nicht. Das ist keine Kritik, das ist wirtschaftliche Realität.
Aber für mittelständische Unternehmen, Hausverwaltungen, KMU und Gewerbekunden bedeutet das: In einem großen Haus ist man oft ein kleiner Fisch. Anfragen bleiben liegen. Der persönliche Ansprechpartner wechselt häufig. Im Schadenfall muss man kämpfen, um gehört zu werden.
Ein spezialisierter, kleinerer Makler arbeitet anders. Nicht weil er es muss, sondern weil sein Geschäftsmodell auf echter Mandantenbeziehung basiert. Jeder Kunde zählt. Nicht nach Courtage- Volumen, sondern weil er da ist.
Größe ist kein Qualitätsmerkmal. Persönliche Betreuung schon.
Was wir Ihnen anbieten
Wir bei Vivendum Assekuranz nehmen uns die Zeit, die große Häuser oft nicht mehr haben. Wenn Sie vom aktuellen Marktgeschehen betroffen sind oder einfach das Gefühl haben, dass Ihr Versicherungsschutz seit Jahren nicht mehr wirklich angeschaut wurde: Sprechen Sie mit uns.
Kein Verkaufsgespräch. Kein Druck. Einfach ein ehrlicher Blick auf das, was Sie haben und ob es noch passt.
.webp)


Kommentare